EWärme Gesetz - camini schornsteinfeger GmbH

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EWärme Gesetz

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Bitte beachten - nur noch gültig bis 30.06.2015 !!

Erneuerbare-Wärme-Gesetz BW (EWärmeG) für Bestandswohngebäude (Altbauten)

Wann greift das Gesetz?
Das EWärmeG für Wohngebäude im Bestand gilt ab 1. Januar 2010. Grundsätzlich sollten Sie erst über eine Nutzung erneuerbarer Energien in ihrem Haus nachdenken, wenn Sie die zentrale Heizanlage austauschen, d. h. wenn der Kessel oder ein anderer zentraler Wärmeerzeuger ersetzt wird.
Der Austausch einer Etagen-Heizung ist im Gegensatz zur Zentralheizung nicht betroffen, es sei denn alle Etagenheizungen werden durch eine Zentralheizung ersetzt.
Das EWärmeG gilt für alle beheizten Wohngebäude – auch Pflege- und Altenheime, ab 50 Quadratmeter Wohnfläche, vorausgesetzt sie werden in der Heizperiode von Oktober bis Ende April mindestens vier Monate genutzt.
Ab 1. Januar 2010 muss bei einem Heizanlagenaustausch in Wohngebäuden 10 Prozent der Wärme mit erneuerbaren Energien erzeugt werden. Sie haben die Wahl zwischen Solarenergie, Pellets oder Holzheizung, Bioöl oder Biogas und Wärmepumpen:
Solaranlage
Möchten Sie bei einer Öl- oder Gasheizung bleiben, kann eine thermische Solaranlage das Heizsystem ergänzen. Mit 0,04 Quadratmeter Kollektorfläche pro Quadratmeter Wohnfläche für ein Einfamilienhaus können Sie die Pflicht  erfüllen. Für ein 150 Quadratmeter Haus reichen also 6 Quadratmeter Sonnenkollektoren.
Diese Kollektorgröße genügt unabhängig davon, ob damit tatsächlich 10 Prozent des Wärmebedarfs gedeckt werden. Die klare Vorgabe soll die praktische Umsetzung erleichtern. Natürlich dürfen Sie auch kleinere Kollektoren installieren, wenn Sie damit 10 Prozent des Wärmebedarfs decken können.
Holzpellets & Holzheizung
Mit einem Pelletkessel oder einer Scheitholzheizung setzen Sie zu hundert Prozent auf erneuerbare Energien. Die  gesetzlichen Vorgaben werden damit weit übertroffen.
Auch Feuerstätten für feste Brennstoffe (
Einzelraumfeuerstätte fest mit dem Gebäude verbunden), die bestimmte Standards einhalten sind möglich, wenn damit mindestens 25 Prozent der Wohnfläche  überwiegend beheizt werden oder ein Wasser-Wärmeübertrager vorhanden ist.
Bioöl bzw. Biogas
Sie erfüllen die Vorgaben auch, wenn Sie Ihre Heizung mindestens zu 10 Prozent mit Bioöl oder Biogas betreiben.
  
Wärmepumpe

Ihre Wahl kann auch auf eine Wärmepumpe fallen, mit der Sie Umweltwärme oder Abwärme nutzen. Bei elektrischen  Wärmepumpen muss die Jahresarbeitszahl mindestens 3,5 betragen. Deckt die Wärmepumpe nicht den gesamten Wärmebedarf des Wohngebäudes, gilt bei der Berechnung des Pflichtanteils nur der Anteil der erzeugten Wärme als erneuerbare Energie, der mit einer Jahresarbeitszahl über 3,0 hinaus bereitgestellt wird. Mit Brennstoffen betriebene Wärmepumpen müssen eine  Jahresarbeitszahl von 1,3 erreichen. Die Jahresarbeitszahl ist das Verhältnis von gewonnener Heizenergie zur eingesetzten Energie.

Das können Sie alternativ tun...
Sie können anstelle des Pflichtanteils erneuerbarer Energien auch eine dieser vier Ersatz-Techniken einsetzen:

Fassadendämmung
Besonders gute Wärmedämmung
Bestimmte Bauteile, z. b. Dach oder Außenwände können so gut gedämmt werden, dass sie besser sind als die Energieeinsparverordnung vorschreibt. Die Dämmwerte müssen die EnEV in bestimmtem Umfang übertreffen.
Oder Sie kombinieren verschiedene Wärmeschutzmaßnahmen, und reduzieren den gesamten Wärmeverlust des Gebäudes. Die Anforderungen sind dann nach Gebäudealter gestaffelt. Ältere Gebäude müsssen weniger gut gedämmt werden als neuere.
Wenn Sie Ihr Haus bereits gedämmt haben, kann diese Maßnahme auch nachträglich angerechnet werden.

Kraft-Wärme-Kopplung
Beziehen Sie Ihre Wärme aus einer Heizungsanlage mit Kraft-Wärme-Kopplung, dann erfüllen Sie die Anforderung des EWärmeG ebenfalls, wenn der Gesamtwirkungsgrad der KWKAnlage mindestens 70 Prozent beträgt und eine Stromkennzahl von mindestens 0,1 erreicht wird.

Anschluss an ein Fernwärmenetz
Fern-/Nahwärmenetz
Sie genügen dem Gesetz, wenn Ihr Haus an ein Wärmenetz angeschlossen ist, das mit Kraft-Wärme-Kopplung oder mit erneuerbaren Energien arbeitet.

Photovoltaik
Haben Sie sich für eine Photovoltaik-Anlage entschieden? Wenn daneben kein Platz mehr für eine solarthermische Anlage ist, gelten die Anforderungen des Gesetzes als ersatzweise erfüllt.


Für die Umsetzung der Anforderungen nach dem EWärmeG ist die untere Verwaltungsbehörde  zuständig.

Nachfolgend finden Sie die Formulare zur Meldung an die zuständige untere Verwaltungsbehörde.

Nachweisführung nach § 6 EWärmeG für Wohngebäude im Bestand / Solarthermische Anlage

Nachweisführung nach § 6 EWärmeG für Wohngebäude im Bestand / Solarthermische Anlage

Nachweisführung nach § 6 EWärmeG für Wohngebäude im Bestand / Feste Biomasse

Nachweisführung nach § 6 EWärmeG für Wohngebäude im Bestand / Feste Biomasse

Nachweisführung nach § 6 EWärmeG für Wohngebäude im Bestand / Wärmepumpe

Nachweisführung nach § 6 EWärmeG für Wohngebäude im Bestand / Wärmepumpe

Nachweisführung nach § 6 EWärmeG für Wohngebäude im Bestand / Bioöl oder Biogas

Nachweisführung nach § 6 EWärmeG für Wohngebäude im Bestand / Bioöl oder Biogas

Nachweisführung nach § 6 EWärmeG für Wohngebäude im Bestand / Sonstige Maßnahmen der Ersatzweisen Erfüllung

Nachweisführung nach § 6 EWärmeG für Wohngebäude im Bestand / Sonstige Maßnahmen der Ersatzweisen Erfüllung

Nachweisführung nach § 6 EWärmeG für Wohngebäude im Bestand / Entfallen der Nutzungspflicht

Nachweisführung nach § 6 EWärmeG für Wohngebäude im Bestand / Entfallen der Nutzungspflicht
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